18. August 2008
Erfolge bei Trans-Schwarzwald
Spitzenplatzierung für Bergamont-Duo
Bei strahlendem Sonnenschein hat sich das Zweierteam Karl Platt und Stefan Sahm den letzten Tagessieg und den Gesamtsieg bei den Herren-Teams im Rahmen der Trans-Schwarzwald geholt. Die finale Etappe führte über 83 Kilometer von Grafenhausen nach Murg-Niederhof an der Grenze zur Schweiz. Platt und Sahm machten bereits direkt nach dem Start Druck und setzten sich mit einigen Konkurrenten ab. Ständig vorne mit dabei war auch das junge Bergamont-Team mit Pascal Ketterer und Manuel Pfaff, die auf der letzten Etappe auf Platz 16 und damit im Gesamtklassement auf Platz 14 gewertet wurden. Angesichts des großen Starterfeldes mit Spitzenfahrern aus dem In- und Ausland ein tolles Ergebnis für die beiden ehrgeizigen Athleten vom RSV Hochschwarzwald. In der Einzelwertung führte wie zu erwarten kein Weg an Jochen Käß vorbei. Er sicherte sich in 3:00:18 Stunden den fünften Etappensieg und damit souverän die Gesamtwertung. Hinter ihm freute sich der Belgier Kevin van Hoovels über den zweiten Platz: „Das war meine erste Etappenfahrt. Ich bin super zufrieden.“ Auch im Tagesklassement fuhr der Athlet von MTB Team Langdorp auf Rang zwei. Dritter sowohl in der Etappen- als auch in der Gesamtwertung wurde Lukas Kubis.
Julia und Katharina auf Platz 5 und 6
Bei den Damen gab es auf der siebten Etappe vier glückliche Gesichter. Wie so oft hatte zunächst Elisabeth Brandau die Initiative ergriffen. Sie fuhr ihr Tempo, wurde aber von der Schweizerin Landtwing eingeholt. Danach wechselten sich die beiden in der Führungsarbeit ab. Nach 3:37:40 Stunden gewann Landtwing. Auf einem sensationellen 5. Platz in der Frauenhauptklasse kam Bergamont-Juniorin Julia Haase ins Ziel. Sehr gute Sechste wurde ihre Schwester Katharina. Beide Vertragsfahrerinnen aus Römerstein hatten auf der siebten und letzten Etappe mit den Plätzen 4 und 5 noch einmal Boden gut gemacht. Insgesamt kamen bei der dritten Auflage der Trans-Schwarzwald gut 400 Teilnehmer ins Ziel. Damit beendeten gut 80 Prozent der gestarteten Biker die letzte Etappe.