16. Oktober 2008
Podium-Plätze für Bergamont-Nachwuchs
Schwarzwälder Team in Gütenbach stark
Startschuss um 11:40 Uhr: Los geht`s für alle Teilnehmer- Klassen des Bike & Run Rennen`s in Gütenbach, das am Sportplatz gestartet wurde. Die Schüler mussten eine Runde von zwei Kilometern Länge laufen und dann auf`s MTB umsteigen und noch einmal zwei Runden hinter sich bringen. Für die Herren standen drei Lauf-Runden (6 km) und 8 Runden (16 km) Biken auf dem Programm. Gleich zu Beginn des Rennens konnten sich die vier Starter des Bergamont-Teams RSV Hochschwarzwald aus Titisee Neustadt an die Spitze des Feldes setzen. Timo Reith konnte das hohe Anfangstempo nicht halten und viel ein wenig zurück.
Den ersten längeren Berg ging Simon Stiebjahn sehr schnell an, so dass Fabian Figy und Yves Ketterer auch nicht mehr mithalten konnten. Nach einer Runde wechselten die drei Jungs der U15-Klasse als erste auf das Bike. Yves kam bestens weg und konnte den ersten Platz in den folgenden zwei Runden bis in`s Ziel halten (00:21:59). Pech hatte Fabian (00:24:37), der mit einem 60er Nagel im Pneu die letzten 900 Meter das Bike schiebend zurücklegen musste. Er viel durch diese Panne vom zweiten auf den vierten Rang zurück. Profitiert vom Pech des Kollegen konnte Timo Reith (00:23:06), der dadurch auf Rang Zwei kam vor Platz Drei (00:23:13) Benedikt Schuler (RSV Bike Arge St. Märgen). Simon Stiebjahn kam nach drei Laufrunden als erster in die Wechselzone. Mit dem Bike musste er sich nur vom "nur Fahrer" Frank Scherzinger, der im Mix Team zusammen mit dem Läufer Michael Fehrenbach (SV 69 Furtwangen) geschlagen geben. Letzt Endlich reichte es ihm in der Einzelklasse Herren zum Sieg mit knapp fünf Minuten Vorsprung und einer Gesamtzeit von 00:50:42 vor dem für den SV 69 Furtwangen startende Julian Fecker (00:55:23) und Georg Faller (00:59:43) vom RSV Bike Arge St. Märgen.
Zwiehoff Gesamtsieger beim Berg-Cup
Durch einen souveränen Sieg beim Finallauf im Moselstädtchen Büchel ist es Ben Zwiehoff (Team Bergamont/SV Steele) doch noch gelungen, die Gesamtwertung des Berg-MTB-Cups, einer in sieben Rennen ausgetragenen Rennserie zu erreichen. Im Saisonverlauf schien dieser Erfolg kaum noch erreichbar; nach einer schweren Fußverletzung Ende Juli war die Saison des talentierten Nachwuchs-Radsportlers aus Essen schon fast vorbei. Doch mit unbändigem Willen quälte sich Zwiehoff nach zweimonatiger Zwangspause durch das Reha-Programm und konnte doch noch an den letzten drei Läufen der Rennserie teilnehmen. Mit zwei Siegen und einem zweiten Platz bewies er dabei, dass auch das Verletzungspech ihn nicht bremsen kann. Im Finallauf in Büchel kam ihm die Streckenführung mit hohem technischen Anspruch in den Abfahrten und steilen rutschigen Anstiegen entgegen. Zwiehoff zählt zu den fahrtechnisch besten Fahrern des Feldes und diesen Vorteil nutzte er bereits kurz nach dem Start um dem Verfolgerfeld in der ersten Abfahrt zu enteilen. Runde um Runde baute er seinen Vorsprung aus und feierte nach knapp einer Stunde Renndauer einen Start-Ziel-Sieg. "Jetzt bin ich total kaputt", sagte er völlig erschöpft nach der Zieldurchfahrt. "Ich freue mich sehr, dass es noch für den Gesamtsieg in der Serie gereicht hat." Bevor Zwiehoff nun in der nächsten Saison in die nächsthöhere Altersklasse wechselt, steht ein umfangreiches Wintertraining auf dem Programm. Bis zu fünf mal die Woche wird er Ausdauer, Kraft und Fahrtechnik trainieren, um im nächsten Jahr erneut erfolgreich unterwegs sein zu können.
Betzdorfer Händlerteam sehr erfolgreich
Das Team bicycles and more/Bergamont von Ski und Freizeit Betzdorf dominierte in diesem Jahr den Berg-german-A-Cup. Beim Finallauf in Büchel kamen in fünf Klassen die Gesamtsieger aus Betzdorf. In den Lizenzklassen mit Betzdorfer Beteiligung standen die Sieger schon vor dem Finallauf fest: Robert Traupe dominierte in der Klasse U17 in dieser Saison so sehr, dass auch eine Kollision mit einem Baum im Finale und der daraus resultierende vierte Platz in Büchel seinen Gesamtsieg nicht gefährden konnte. Johannes Busenbach belegte Platz vier der Gesamtwertung. Markus Zöller stand ebenfalls vor dem Finallauf in Büchel schon als Sieger der Lizenzklasse U19 fest, so daß er es in Büchel langsam angehen lassen konnte. Er belegte in der Eifel Platz vier. Die jüngste Siegerin war Sina Benner in der Klasse U11 weiblich, sie schaffte in Büchel bei aufgeweichtem Boden und schwierigen Witterungsbedingungen den Tagessieg. In der U13 weiblich belegte Paulina Bender knapp geschlagen einen hervorragenden zweiten Platz. In der Klasse U15 weiblich wiederum gab es sogar wieder ein vollständig aus Betzdorfer Bikerinnen bestehendes Podium. Den Gesamtsieg holte sich Hanna Leersch vor Laura Müller und Hannah Traupe. Diese war in Büchel aber die schnellste und holte sich den Tagessieg vor ihren Teamkolleginnen. Und die männlichen Biker? Die Brüder Jannik und Sam Benner belegten in der Klasse U13 nach einer guten Saison die Plätze vier und sechs, auf Platz fünf lag Fabian Bauer. In der Klasse U15 ging Jan Gotthardt mit Aussichten auf den Gesamtsieg ins Rennen, sein zweiter Platz in Büchel reichte jedoch am Ende nur für Platz zwei in der Cupwertung. Stephan Zöller wurde schließlich nach einem schweren Sturz in Büchel Achter in der Gesamtwertung, Eric Orthen belegt Platz neun. In der Klasse U17 ohne Lizenz genügte Felix Arfsten ein dritter Platz in Büchel, um einen souveränen Gesamtsieg zu erzielen. Sebastian Schmidt finishte auf Platz vier, Kevin Klein wurde Sechster. Die Juniorenfahrer U19 ohne Lizenz Max Schmidt und Lukas Meinung belegten sowohl in der Tages- wie auch in der Gesamtwertung die Plätze zwei und drei, wobei Lukas Meinung einmal mehr die Sprintwertung des Tages gewann.
Mit Platz 8 in die Winterpause
„Mein diesjähriger Saisonabschluß fand beim Langenberg-Marathon statt. Geplant war ein gemütliches Rennen über die Mittelstrecke. Gekommen ist alles doch ganz anders,“ schreibt Master-Teamfahrer Michi Stöcker aus Hemer.“Außentemperatur 8 Grad und starker bis orkanartiger Wind waren die äußerlichen Bedingungen. Dazu noch schwindende Kräfte ab Kilometer 20. Die lange Saison machte sich nun doch bemerkbar. So kam es, dass ich mich dann doch für die Kurzvariante (44 km) entschied. Schleppend brachte ich das Rennen über die Zeit und wurde zur meiner Überraschung immerhin